Prepaid-Kreditkarten
Die klassische Kreditkarte wird mit einem Kreditlimit ausge- stattet, über das der Karteninhaber frei verfügen kann. Am Ende des Abrechnungsmonats wird der verfügte Betrag entweder in einer Summe vom Girokonto des Karteninhabers abgebucht oder aber es wird eine monatliche Rückzahlung vereinbart. Für den Erhalt einer Kreditkarte sind daher eine einwandfreie Boni- tät sowie eine positive Schufa-Auskunft notwendig. Kunden, die dies nicht aufweisen, erhalten keine Kreditkarte. Da diese Kar- ten jedoch für Bezahlungen im Ausland oder im Internet wichtig sind, gibt es Alternativen zur klassischen Kreditkarte, die Prepaid-Kreditkarte. Sie verfügt über kein Kreditlimit, sondern kann nur im Rahmen des vorhandenen Guthabens genutzt werden. Um Guthaben aufzubauen, ist eine Überweisung vom eigenen Girokonto auf das Kartenkonto der Kreditkarte not- wendig. Wurde der Betrag durch Verfügungen aufgebraucht, kann die Kreditkarte nicht mehr eingesetzt werden. Die Variante der Prepaid-Kreditkarte wurde mittlerweile von vielen Branchen übernommen zum Beispiel werden bei Handytarife die sogenannten Prepaidkarten immer beliebter.
Hieraus ergibt sich der Vorteil der Kostenkontrolle. Die Karte ist daher auch für Minderjährige, die aufgrund ihres Alters eben-falls noch keine Kreditkarte erhalten, interessant, etwa wenn sie ein Auslandsschuljahr absolvieren. Die Prepaid-Kreditkarte unterscheidet sich in ihrem Aussehen nicht von einer normalen Kreditkarte und kann ebenso an allen Akzeptanzstellen einge- setzt werden. Beantragt werden kann die Prepaid-Kreditkarte im Internet bei verschiedenen Instituten. Die Kosten liegen zwi- schen 39-50 Euro und werden einmalig berechnet. Nur einige Anbieter berechnen zudem eine Jahresgebühr oder Gebühren für den Einsatz der Karte. Aufgrund der hohen Unterschiede sollte ein Vergleich der Konditionen vor Vertragsabschluss vorgenommen werden. Grundsätzlich ist es möglich über eine Auktionssuche oder einen Preisvergleich Handys günstiger zu erwerben.


