Der Nominalzins bei Krediten

Zinsen werden bekanntlich auch als der Preis des Geldes bezeichnet. Ein Kreditnehmer leistet einen Geldbetrag an den Darlehensgeber, dafür, dass er ihm diesen Geldbetrag befristet zur Verfügung stellt. Der Nominalzins ist der Prozentsatz mit dem ein Darlehen oder eine Geldanlage verzinst wird. Die Höhe wird vertraglich vereinbart. Üblicherweise wird er für ein Jahr, also per Anno (p. a.) angegeben.
Er eignet sich jedoch nicht so gut für die Einschätzung von Kreditangeboten, wie der Effektivzins, da dieser auch zum Beispiel Bearbeitungsgebühren und auch Vermittlungsgebühren beinhaltet und dementsprechend höher ausfällt, als der Nominalzins. Oft ist dies bei einem Online Kredit unbürokratischer. Deutlicher gesagt berücksichtigt der Effektivzins die Gesamtbelastung eines Kredites einschließlich der anfallenden Nebenkosten. Damit sind die tatsächlichen Kosten gemeint, die für eine objektive Einschätzung von Kreditangeboten zu emp- fehlen sind, statt des Nominalzinses den Effektivzins heran  zuziehen. Zinsen - Online Vergleich der besten Angebote.

 

Dies ist nicht weiter hinderlich für den Verbraucher, da die Kreditgeber gesetzlich dazu verpflichtet sind auch den Effektivzins bekannt zu geben. Grundsätzlich gilt jedoch zu bedenken, dass auch der Effektivzins Kosten, wie Kontoführungsgebühren, Teilauszahlungszuschläge und Schätzungskosten nicht enthält. Auch wenn der Nominalzins vertraglich vereinbart wird so beträgt der marktübliche Nominalzins auf Tagesgeldanleihen in etwa zwischen 2% und 5%, wobei letzterer Wert seltener auftritt. Der Nominalzins von Geldanlagen in Festgeld beträgt circa 4% bis 5%. Die monatlich vom Kreditnehmer zu entrichtenden Raten werden schließlich durch die Tilgungsraten und dem Nominalzinssatz bestimmt.