Das Girokonto als Anlagekonto?

Das Girokonto ist das wohl bekannteste Konto. Es stellt von Natur aus eigentlich ein Verrechnungskonto dar und dient dazu, den täglichen Zahlungsverkehr abzuwickeln. Gehaltszahlungen, die Miete oder sonstige Transaktionen werden also über das Girokonto abgewickelt. Es dient außerdem als Referenzkonto für die Kreditkarte, Online-Transaktionen wie Paypal und vieles mehr.

Doch eignet sich das Girokonto auch als Anlagekonto? Einige Anbieter gewähren unter Umständen Zinsen auf das Girokonto. Je nach aktuellem Zinsniveau variieren diese Zinsen und können sich somit täglich ändern. Zinsgarantien sowie beim Tagesgeld oder Festgeld sind beim Girokonto Mangelware. Im Schnitt bewegen sich die Girokonto Zinsen aber definitiv unter dem Niveau von traditionellen Anlagekonten, wie dem Tagesgeldkonto oder dem Festgeld.

 Doch es gibt Alternativen: Die Deutsche Kredit Bank (DKB) hat mit dem DKB-Cash als eine der ersten Banken ein kostenloses Girokonto mit kostenloser Kreditkarte inkl. Guthabenverzinsung angeboten. Die Verzinsung betrug zwischenzeitlich 3,80% p.a. und war nach heutigen Maßstäben mehr als attraktiv. Das allgemein niedrige Zinsniveau sorgte jedoch auch bei diesem Produkt dafür, dass der Zinssatz gesenkt wurde. Jedoch schätzen viele Kunden die Mischung aus Verzinsung und Verfügbarkeit.

Oft wird zum Girokonto auch ein Tagesgeldkonto angeboten. Schließt man das Girokonto ab, so bekommt man gleichzeitig noch ein Tagesgeldkonto bei der selben Bank mit dazu. Hierbei handelt es sich meist um Neukundenaktionen, bei denen hohe Zinsen gewährt werden. Bestandskunden werden von den Banken oft nur mit wesentlich niedrigeren Zinsen abgespeißt. Wer auf der Suche der Besten Kombination aus Girokonto und Tagesgeldkonto ist, sollte in einem aktuellen Girokonto unter Bestes Girokonto suchen. Passende Angebote mit Tagesgeldkonten im Paket werden dort meist gesondert vermerkt.