Geldanlagetipps - Wissenswertes ?ber Aktien, Fonds und Co.

Anleger, die im letzten Jahr auf deutsche Aktien gesetzt haben, konnten sich über kräftige Wertsteigerungen freuen. Doch es ist unter Experten umstritten, ob sich die Hausse am deutschen Aktienmarkt auch 2014 mit ungebremstem Schwung fortsetzen wird. Einige Fachleute halten eine Seitwärtsbewegung für nicht unwahrscheinlich, manche befürchten sogar einen deutlichen Kursrückgang auf breiter Front. Vor dem Hintergrund der nun schon sehr lang anhaltenden Niedrigzinsphase ist es für Anleger sehr schwierig, ihr Geld so anzulegen, dass es attraktive Renditen bei akzeptablem Risiko bringt.

Realwerte nach wie vor ohne Alternative
Solange die Zinsen auf einem derart niedrigen Niveau wie gegenwärtig verharren, können sie noch nicht einmal die Geldentwertung durch Inflation ausgleichen. Aus diesem Grund eignen sich festverzinsliche Geldanlagen allenfalls als kurzfristige Parkmöglichkeiten für Summen, die gegenwärtig nicht benötigt und später gewinnbringend investiert werden sollen. Auch von hochverzinslichen Unternehmensanleihen, Genussscheinen und ähnlichen Anlageprodukten ist dringend abzuraten. Sie weisen nur deswegen eine hohe Rendite auf, weil sie mit erheblichen Risiken verbunden sind. Die Insolvenz des Windenergie Konzerns Prokon sollte jedem Anleger, der ein solches Investment in Erwägung zieht, als Warnung dienen. So bleiben in der gegenwärtigen Situation nur Sachwerte als einzige vernünftige Anlageoption.

Aktien oder Immobilien
Gold und andere Rohstoffe haben in den letzten Jahren gezeigt, dass sie zu sehr großer Volatilität neigen und durchaus auch einen Absturz erleben können. Deswegen eignen sie sich nur als Anlagen für sehr risikofreudige Investoren. Große Summen sollten jedoch auch von Wagemutigen nicht in diese spekulative Anlageform gesteckt werden. Rationalen und vorsichtigen Anlegern bleibt also nur die Wahl zwischen Immobilien und Aktien. Dabei ist gegenwärtig Immobilien eindeutig der Vorzug zu geben. Der Nachfrageboom nach Wohnflächen in den deutschen Millionenstädten Berlin, Hamburg, München und Köln hält unverändert an, so dass man hier auf der sicheren Seite ist. Deutsche Aktien dagegen können nach der sehr positiven Entwicklung im letzten Jahr durchaus einbrechen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Absturz steigt, wenn die US-Notenbank ihre Aufkäufe von Anleihen drastisch zurückfahren sollte.

Schwierige Situation für Anleger
Wer ein größeres Erbe oder einen Geldgewinn anlegen möchte (mehr Infos bietet SKL Boesche), steht ebenso wie der kleine Sparer vor schweren Entscheidungen. Zusammenfassend ist von Aktien eher abzuraten, während die Aussichten für Immobilien in gefragten Lagen in deutschen Großstädten nach wie vor gut sind.