Hypothek
Ein Glashaus entsteht
Betrachtet man die Mehrzahl der Häuser, so wird man sehen, dass diese vier Wände, einige Fenster und eventuell auch ein paar Balkontüren haben. Bei vielen Häusern nimmt die Wand die meiste Fläche ein. Fenster werden nur zum Lüften eingesetzt und sollen Licht in das Dunkel bringen. Es gibt aber auch Bauherren, die mögen es gerne etwas heller. Meistens sieht man dies bei Firmengebäuden. Inzwischen gibt es aber auch schon Privatpersonen, die sich ein Glashaus bauen lassen. Wichtig ist, dass man sich darüber im Klaren ist, dass diese Fenster und Balkontüren auch geputzt werden müssen. Im ersten Moment mag so ein Haus sicherlich schön aussehen, aber man sollte auch den Aufwand, der damit verbunden ist, berücksichtigen.
Es ist nicht nur der Aufwand, der auf einen zukommt, sondern auch die Wärme und die Einsicht. Ein Glashaus erhitzt sich viel schneller, als ein normales Massivhaus. Die Fenster lassen sehr viel Licht herein und auch die Wärme. Hat man sich dennoch entschlossen so ein Haus zu bauen, braucht man zuerst einmal die finanziellen Mittel. Eine Hypothek oder aber auch ein anderer Kredit muss her. Glas ist teuer und in diesen Mengen auch oft nicht sofort verfügbar. Es kann also einige Zeit dauern, bis diese Ware geliefert werden kann. Zusätzlich muss man einen Architekten finden, der so ein Haus auch planen und zeichnen kann. Statik und Stabilität müssen berücksichtigt und angepasst werden.
Glas ist sehr zerbrechlich und kommt manchmal nicht einmal in einem Stück auf der Baustelle an. Für diesen Schaden ist natürlich nicht der Bauherr verantwortlich, sondern der Lieferant. Allerdings kann es manchmal zu Komplikationen kommen, wenn man nach einem Schuldigen sucht. Es handelt sich zwar bei diesem Glas um sehr spezielles Glas, aber auch dieses kann Schaden nehmen. Eine spezielle Versicherung muss also unbedingt her. Kommt es dann auch noch zu einem Rechtsstreit, ist der Rechtschutz auch noch eine wichtige Investition, die man nicht vernachlässigen sollte. Die Rechtsschutzversicherung ist für viele Bauherren der Rettungsanker, der ihnen zu ihrem Recht verhilft. Es ist nämlich nicht immer verständlich, dass man, wenn man recht hat, dieses auch bekommt.
Müsste man zum Baugeld und den Zinsen auch noch die Kosten für einen Rechtsstreit tragen, könnte dies für viele zu viel werden und sie würden sich noch weiter verschulden. Bevor man dann eine Geldanlage auflösen muss, bleibt es bei einer Versicherung bei den Kosten der Baufinanzierung und man kann nochmals aufatmen, bis der nächste Fall vor der Tür steht. Allerdings ist ein Glashaus sicherlich ein absoluter Hin-Gucker und bringt genau wie ein Massivhaus viel Freude.

